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Gehirntrapez

“Mich interessieren nicht nur bewegliche Körper, sondern bewegliche Gehirne.”

Dr. Moshé Feldenkrais

Über mich

Mein Name ist Natalie.

Ich bin in meinem Hauptberuf Kinderkrankenschwester und seit 21 Jahren mit viel Herzblut auf einer Intensivstation tätig. Die Lernmethode nach Feldenkrais® habe ich im BildungsForum Lernwelten in Minden im Jahr 2011 kennengelernt und sie ist zu meiner zweiten Berufung geworden. Ich fand die Methode am Anfang herrlich anders, neugierig machend und zusätzlich habe ich bemerkt, dass sich auch wirklich etwas ändert.

 

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Ich war aufmerksamer, wie ich eine Tätigkeit ausübe. Konnte selber entdecken, wo und wann ich bisher immer die Zähne zusammen gebissen hatte (im wörtlichen Sinne) und plötzlich wurde mir bewusst, dass ich keine Rückenschmerzen mehr hatte nach der Arbeit auf der Intensivstation. Als die Schmerzen mich täglich begleitet haben, waren sie immer ein Thema. Als sie nicht mehr da waren, hatte ich es nicht bemerkt.
Meine Feldenkrais-Lehrerin hat mich ermutigt, die vierjährige Ausbildung zu absolvieren. Es war eine tolle Zeit der Selbsterfahrung, des Umdenkens und der Bewegungserkundungen.
Nun unterrichte ich seit 2018 die Feldenkrais-Methode und ich entdecke immer wieder Neues, habe viel Freude am Weitergeben dieser tollen Lernmethode und finde es wunderbar, Rückmeldungen der Teilnehmer zu bekommen, was sich bei ihnen und ihrem Bewegungsmuster verändert.

Lernen Sie mit mir Feldenkrais® kennen… ich freue mich auf Sie!

Ausbildung/ Qualifikationen:
– Kinderkrankenschwester seit 1999 mit diversen Weiterbildungen
– Ausbildung zur zertifizierten Feldenkrais- Lehrerin von März 2015 bis November 2018 (Neuss XV) im Feldenkraiszentrum Chava Shelhav gGmbH
– Mitglied im Feldenkrais Verband Deutschland e.V. seit Januar 2019
– Fortbildung „Beweglicher Brustkorb“ mit Ulrike Apel (Köln) im März 2019
– Advanced- Training „Frühkindliche Bewegungsentwicklung“ mit Ulrike Worthmann (Berlin) und Cornelia Georgus (Turin) im Juni 2019
– Intensiv- Kurs in der Feldenkrais- Methode mit Ilan Jacobson (Tel Aviv) im September 2019
– Workshop „Alltagsbalance“ mit Susanne Schönauer (Berlin) im Juli 2020

Trainer/ innen der Ausbildung:
Dr. Chava Shelhav, Tel Aviv, Educational Director
Susanne Schönauer, Berlin, Educational Direktor seit Nov. 2019
Karen Schmidt- Paas, Geschäftsführung
Ulrike Apel, Köln
Ilan Jacobson, Tel Aviv
Petra Koch, Hamburg
Ruty Bar, Israel
Beatrice Walterspiel, Bad Tölz
Olena Nitefor, Toronto
Lena Stauber, Griesstätt
Ulrike Worthmann, Berlin
Rita Räderscheid, Bonn

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Feldenkrais, was ist das?

Foto:© Michael Wolgensinger, International Feldenkrais Federation Archive

Wer hat´ s erfunden?

Dr. Moshé Feldenkrais, geboren am 06. Mai 1904 in Slavuta, heutige Ukraine, war Physiker, Ingenieur und Judoka.
Er selbst hat – aufgrund einer Knieverletzung beim Fußball – diese Methode herausgearbeitet, indem er Bewegungen „auseinandergenommen“ und erforscht hat.
Seine Alternative war eine Versteifung des Kniegelenks. Für ihn keine Option!

Feldenkrais war Mitbegründer des Judo-Club de France in Paris. In seinem Buch „Higher Judo: Groundwork“ von 1952 schreibt er: „Ist der Körper gut organisiert, ist die Muskelspannung überall begrenzt und die Last der Bewegungen über alle Muskeln, das Skelett und das Bindegewebe verteilt.“

 

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Seine Entdeckungen, wie unser Nervensystem mit unserer Bewegung gekoppelt ist, waren damals mancherorts belächelt worden. Er stellte die These auf, das sich das neurale Substrat, also die Summe der neuralen Verbindungen im Gehirn, durch Erfahrungen in Bewegung selbst organisiert.

Heute wird er als einer der ersten Neuroplastiker angesehen.
Seine berühmtesten Schüler waren der israelische Premierminister David Ben-Gurion, der Geiger Yehudin Menuhin und der britische Filmregisseur Peter Brook.
Nach einem Leben in Bewegung ist er am 01.07.1984 in Israel gestorben.

Quelle:
“Higher Judo:Groundwork”,1952; Reprint Berkeley, CA

Für wen passt die Methode?

Möchten Sie beweglich bleiben bis ins hohe Alter? Oder wieder mehr Beweglichkeit erwerben, nachdem der ganze Tag mit Arbeiten am Schreibtisch, Autofahren oder Hausarbeit gefüllt ist?

Vielleicht auch mehr Bewusstheit für sich und den eigenen Körper erlangen?

Dann ist die Feldenkrais-Methode genau passend für Sie!

 

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Die Methode ist ganzheitlich: durch Bewegung lernen wir uns selbst besser kennen und werden mehr Spielraum für Bewegung und gleichzeitig für unser Denken entwickeln. Feldenkrais hat seine Leidenschaften miteinander verbunden: Physik, Mechanik, Elektronik und menschliche Bewegung.

Die Gruppenstunden nennt man ATM (Awarness through Movement), in deutsch: Bewusstheit durch Bewegung. Die Stunden werden meistens im Liegen durchgeführt, da dann das Nervensystem sich nicht mit dem Gleichgewicht auseinander setzen muss. Dadurch lässt die Muskulatur, die für die Aufrichtung des Körpers zuständig ist, nach und das Nervensystem bzw. unser Gehirn ist bereit zu lernen.
Innerhalb der Lektionen dienen die Bewegungsabfolgen dazu, die Kooperation von Körper und Gehirn zu präzisieren und Bewegungen leichter ausführen zu können.
Es gibt auch Lektionen im Stehen, Gehen oder Sitzen, die spannende Erfahrungen bereithalten.

Die Einzelstunde wird FI (Functional Integration), in deutsch: Funktionale Integration, genannt. Dadurch wird die Selbstwahrnehmung des Klienten innerhalb einer Interaktion mit dem Feldenkrais-Lehrer geschult. Zum großen Teil nonverbal leitet der Lehrer durch Berührungen und Bewegungen den Klienten an. Der Klient liegt auf einer Liege und ist erneut nicht mit dem Gleichgewicht beschäftigt. Erst dann ist das Nervensystem bereit, neue Wege zu erkunden und wieder Verknüpfungen zwischen den einzelnen Hirnarealen herzustellen

Und noch ein passendes Zitat:
„Lass nicht dich entscheiden, wie du die Bewegung machst. Lass es dein Nervensystem entscheiden. Es hat Millionen von Jahren Erfahrung.“

Quelle:
Mark Reese, „Moshé Feldenkrais‘s Work with Movement:A Parallel Approach to Milton Erickson‘s Hypnotherapy“, in Jeffrey K.Zeig, Hrsg. Ericksonian Psychotherapy, Bd.1, New York:Brunner/Mazel, 1985

Foto: © Robert Golden

Ist die Methode alltagstauglich?

Unbedingt!
Dr. Moshé Feldenkrais hat in Funktionen gedacht: Gehen, Stehen, Sitzen, Tasse aus dem Schrank nehmen, Umdrehen…, das ist für ihn „Bewegung“!

Durch Erlernen mehrerer Möglichkeiten von Bewegung, also wie ich etwas tue, kann diese mit Leichtigkeit und höherer Qualität ausgeführt werden.

Zitat von Dr. Moshé Feldenkrais: „Erst wenn ich weiß, was ich tue, kann ich tun was ich will.”

 

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In seiner damaligen Vorstellung haben wir eine Art Landkarte im Gehirn, die wir innerhalb unserer Bewegungsentwicklung von Kindheit an angelegt bzw. erlernt haben und die zu jeder Zeit wieder neue Verknüpfungen bilden und lernen kann. Heute ist seine Theorie durch den Nachweis von Neuroplastizität wissenschaftlich bestätigt.

Durch Wiederholungen einzelner Bewegungen und Differenzierungen der Bewegungsabfolge finden Verknüpfungen im Gehirn statt (neue alte Wege auf unserer Landkarte).
– Nur eine Bewegung zu denken, beeinflusst den Tonus der Muskulatur
– In Gedanken zu zählen beeinflusst den Tonus der Kehle, den wir beim Sprechen benutzen
– Fürchten wir uns, sind unsere Beuge- und Bauchmuskeln angespannt und wir können nicht leicht atmen
– Anspannung, Ärger und schon beißen wir die Zähne zusammen
– Freuen wir uns, sind unsere Gliedmaßen schwungvoll und leicht

Mit „Lernen“ verbinden wir im Allgemeinen solche Gefühle wie Anstrengung, Monotonie, Bewertung und Vergleich mit anderen. Bei der Methode, die Dr. Moshé Feldenkrais entwickelte, steht das organische Lernen im Vordergrund. Keine Vergleiche! Jeder fühlt seine Bewegungsabfolgen alleine für sich. Anstrengung wird hier überhaupt nicht gefordert, sondern es steht Leichtigkeit und ein Gewinn von Qualität im Vordergrund. Und eine Bewertung findet nicht statt, außer die eigene, die wir uns ja über Jahre antrainiert haben… Da heißt es, zu lernen, Dinge so anzunehmen, wie sie im Moment sind.
Wer sich bewusster bewegt und das auch wahrnimmt, nimmt sich selbst als auch seine Umwelt bewusster wahr. Ein selbstbestimmteres Leben wird sich entwickeln. In den Gruppen- und Einzelstunden lernen die Schüler durch viele verschiedene Bewegungssequenzen, sich körperlich und auch gedanklich leichter zu bewegen.

 

Quelle:
FVD Feldenkrais-Verband Deutschland e.V.,
Norman Doidge, „Wie das Gehirn heilt“, 2015, Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main

Bin ich noch beweglich?

Und damit ist nicht gemeint, auf einem Hochseil zu tanzen oder Klimmzüge wie früher in der Schule zu machen. Es sind eher die alltäglichen Bewegungen gemeint.

Kann ich vom Boden aufstehen, ohne die Luft anhalten zu müssen?
Wie gehe ich spazieren?
Mit Leichtigkeit oder ist es eher eine Anstrengung?
Kenne ich verschiedene Wege, mich im Bett umzudrehen?

 

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Gegenstände weit oben im Schrank zu erreichen ist eine Herausforderung und das bezieht sich jetzt nicht auf Ihre Körpergröße.

Da die Umwelt immer schneller und digitaler wird, viele Erledigungen am Computer oder dem Handy getätigt werden, wir sehr häufig auf einem Stuhl sitzen, haben wir viel öfter eine gebeugte Haltung. Das hat Auswirkungen auf unseren gesamten Bewegungsapparat. Schulterschmerzen, Verspannungen im Nacken und Schmerzen im unteren Rücken sind nur einige Folgen unserer eingeschränkten Bewegung.
Zitat Dr. Moshé Feldenkrais: „Das Unmögliche möglich, das Mögliche leicht und das Leichte elegant“. So ist seine Vorstellung von Beweglichkeit. Und es ist wirklich wahr! Ich habe es am Anfang nicht verstanden, was Eleganz dabei zu bedeuten hat. Wenn ich nun meinen Teilnehmern während der Lektion zuschaue, sieht es wirklich wunderschön und elegant aus.
Diese Leichtigkeit in den Alltag zu übertragen, passiert natürlich nicht von heute auf morgen. Schließlich haben wir Jahre oder sogar Jahrzehnte damit verbracht, diese Muster in uns zu vervollkommnen und auszuweiten. Wer kennt nicht die Aufforderungen: „Steh gerade! Brust raus, Bauch rein!“ Außerdem sind einige Bewegungen durch Vererbung weitergegeben worden. Das ist nichts Schlechtes, aber schmerzfreiere Bewegungen zu erleben ist durchaus wertvoll!

      Foto: © Robert Golden

Angebote

Die Kurse finden in Kooperation mit dem BildungsForum Lernwelten statt.

Gruppenuntericht, Abend- und Vormittagskurse, Einzelstunden nach Vereinbarung.

 

Abendkurs

Kurstermine vom 27.10. bis 08.12.2021

Die Abendkurse finden immer Mittwochs um 18:30 Uhr statt.

Bitte zum Kurs eine eigene Matte, eine Decke, ein Tuch zum Abdecken der Kissen und viel Neugierde mitbringen.

Vormittagskurs

Kurstermine vom 28.10. bis 09.12.2021

Die Vormittagskurse finden immer Donnerstags um 09:30 Uhr statt.

Bitte zum Kurs eine eigene Matte, eine Decke, ein Tuch zum Abdecken der Kissen und viel Neugierde mitbringen.

Sollte aufgrund der Corona-Pandemie und einer entsprechenden Verordnung des Landes NRW die Kurse bzw. einzelne Termine nicht im Präsenzunterricht stattfinden können, werden diese per Audio-Datei angeboten. Sie erhalten in diesem Fall von mir eine E-Mail zur Veranstaltung.

Bitte bleiben Sie gesund und kommen gut durch diese Zeit.

Ihre Natalie Horn

Kontakt

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